Projektfakten

Projektstatus:
Bewilligt

Kurzbeschreibung:
Unterstützung von Treffen und gemeinsame Planung mit regionalen Akteuren für ein innovatives Umfeld in der Region Schluckenauer Zipfel und Oberlausitz

L&T Innovationsbereich:
-

beantragte Projektsumme:
13.779,69 € (EU-gefördert)

Laufzeit:
01.07.2021– 30.06.2022

Projektkoordination:
Marek Hartych
MAS Český sever, z.s.
Mariánská 475, 407 47 Varnsdorf, Tschechische Republik / Česká republika
www.masceskysever.cz
hartych@masceskysever.cz

Partnerinstitutionen

Hintergrundinformationen zum Projekt

 

Das Pro­jekt setzt an der Stra­te­gie des Bünd­nis­ses Lau­sitz — Life & Tech­no­lo­gy an und legt den ers­ten Schritt hin zu einer Internationalisierungsstrategie.
Sowohl der Schlu­cken­au­er Zip­fel auf tsche­chi­scher, als auch die Ober­lau­sitz auf säch­si­scher Sei­te, ste­hen als Grenz­re­gio­nen vor ähn­li­chen Her­aus­for­de­run­gen: die Aus­wir­kun­gen des Brain­drain (Abwan­de­rung von Fach­kräf­ten), die gerin­ge Akti­vi­tät von Unter­neh­men im Bereich eige­ner Inno­va­tio­nen und dem gerin­gen Wis­sens­trans­fer von For­schungs­ein­rich­tun­gen in die Pra­xis. Gleich­zei­tig wird die­se Situa­ti­on im Grenz­ge­biet nicht umfas­send unter­sucht, ana­ly­siert oder koor­di­niert. Das Gebiet hat eine star­ke indus­tri­el­le Tra­di­ti­on, die unter ande­rem durch die Schaf­fung eines geeig­ne­ten und effek­ti­ven Inno­va­ti­ons­um­felds und den Auf­bau einer ange­mes­se­nen Infra­struk­tur unter­stützt wer­den muss. Zwei Berei­che mit gro­ßem Poten­zi­al für Inno­va­ti­on und Trans­fer in die Pra­xis — Maschi­nen­we­sen sowie neue Ener­gien und Ener­gie­sys­te­me — wur­den für die Bedürf­nis­se des Pro­jekts ausgewählt.

 

Spe­zi­fi­sche Maß­nah­men zur Ent­ste­hung der grenz­über­schrei­ten­den Zusammenarbeit:

  • Gemein­sa­me Dis­kus­si­on, Befra­gung, Iden­ti­fi­zie­rung des Inter­es­ses an Inno­va­ti­on und Know-how-Trans­fer, Iden­ti­fi­zie­rung von Bar­rie­ren bzw. Herausforderungen
  • Iden­ti­fi­zie­ren von Schnitt­men­gen hin zu Bedürf­nis­sen, eine gemein­sa­me Grund­la­ge für kon­zep­tio­nel­le Unter­stüt­zung für Innovationen
  • Anschlie­ßend, nach der Ver­ar­bei­tung der erhal­te­nen Infor­ma­tio­nen, wer­den sie gemein­sam mit den Ergeb­nis­sen der Work­shops ver­traut gemacht und gemein­sam wer­den vor­ge­schla­ge­ne Akti­vi­tä­ten und ande­re Ver­fah­ren diskutiert

Adres­sa­ten­kreis:

  • Regio­na­le Wirt­schafts­ent­wick­lungs­ak­teu­re (Han­dels­kam­mern, Berufs­ver­bän­de von Unter­neh­men, Wirt­schafts­för­de­rung und Inno­va­ti­on, Unternehmen)
  • Universitäten/ Forschungseinrichtungen/ Hoch­schu­len (HSZG/TU Libe­rec, UJEP)
  • zukünf­ti­ge Fach­kräf­te (Berufsschulen/ höhe­re Fachhochschulen)

Ergeb­nis­se für die Regionen:

  • Erhe­bung des Ent­wick­lungs­po­ten­ti­als für Innovationen
  • Erhe­bung von poten­ti­el­len Innovationsakteuren
  • Unter­stüt­zung von For­schungs­ein­rich­tun­gen und Hochschulen/Universitäten für einen inten­si­ve­ren Trans­fer wis­sen­schaft­li­cher Ergeb­nis­se in die Praxis
  • Akti­vie­rung der grenz­über­schrei­ten­den Zusam­men­ar­beit zwi­schen pro­fes­sio­nel­len Orga­ni­sa­tio­nen und Unter­neh­men als wich­ti­ge Akteu­re wirt­schaft­li­cher Entwicklungen
  • Daten­aus­wer­tung und Ablei­tung von Hand­lungs­kon­zep­tio­nen für geeig­ne­te Akti­vi­tä­ten zur Innovationsförderung