Projektfakten

Projektstatus:
Bewilligt

Kurzbeschreibung:
Untersuchung innovativer Fertigungskonzepte zur Herstellung großer rotationssymmetrischer Funktionsbaugruppen am Beispiel einer neuartigen Deckel-Kontureinheit für Wasserdampfturboverdichter großer Leistung

L&T Innovationsbereich:
Vernetzte Energiesysteme durch Speichertechnologien

beantragte Projektsumme:
729.713,15 € (BMBF-gefördert)

Laufzeit:
01.07.2021 - 30.06.2024

Projektkoordination:
ILK Dresden gGmbH
Christoph Steffan
Christoph.Steffan@ilkdresden.de

Hintergrundinformationen zum Projekt

Projektbeschreibung

Das Insti­tut für Luft- und Käl­te­tech­nik gGmbH in Dres­den beschäf­tigt sich seit Anfang der neun­zi­ger Jah­re mit der Basis­tech­no­lo­gie „Was­ser als Käl­te­mit­tel“ in käl­te- bzw. wär­me­tech­ni­schen Anla­gen und nimmt auf natio­na­ler als auch auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne eine füh­ren­de Rol­le inner­halb die­ses For­schungs­ge­bie­tes ein. Die Ent­wick­lung und Erpro­bung von ver­schie­de­nen Labor- als auch Kun­den­an­la­gen in den Anwen­dungs­be­rei­chen klas­si­sche Kalt­was­ser­er­zeu­gung zur Kli­ma­ti­sie­rung von Gebäu­den, Was­ser­auf­be­rei­tung / Meer­was­ser­ent­sal­zung und Vaku­um-Flüs­sig­ei­s­er­zeu­gung mit Käl­te­spei­che­rung konn­te seit­dem erfolg­reich demons­triert wer­den. Kern­kom­po­nen­te einer mit „Was­ser als Käl­te­mit­tel“ betrie­be­nen Ver­sor­gungs­lö­sung ist ein vom ILK Dres­den ent­wi­ckel­ter, elek­trisch ange­trie­be­ner Ver­dich­ter, mit wel­chem es ermög­licht wird, Was­ser­dampf bei nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren zu ver­damp­fen und auf ein höhe­res Druck- / Tem­pe­ra­tur­ni­veau zu bringen.

Projektziel:

Als Gesamt­ziel des vor­ge­schla­ge­nen Pro­jek­tes soll eine tech­no­lo­gi­sche Neu­be­trach­tung und Opti­mie­rung des vor­han­de­nen Designs der Haupt­bau­grup­pe „Deckel-Kon­tur­ein­heit“ unter heu­ti­gen Gesichts­punk­ten durch­ge­führt wer­den. Der Fokus soll dabei auf dem Ein­satz moder­ner Fer­ti­gungs­tech­no­lo­gien und der Berück­sich­ti­gung zukünf­ti­ger Kos­ten­struk­tu­ren gelegt wer­den. Im Rah­men des Pro­jek­tes soll die Haupt­bau­grup­pe in ein­zel­ne Funk­ti­ons­grup­pen zer­legt und durch Ver­gleich bzw.  Ein­satz inno­va­ti­ver Fer­ti­gungs­me­tho­den opti­miert werden.